- 'Eat Me, Drink Me' Kritiken -



Nun ist es da, das neue Album, dessen Name „Eat me, drink me“ schon so manchem Fan Tränen der Nostalgie und Vorfreude in die Augen getrieben hatte. Doch der Titel trügt: Weder die Lyrics noch die Musik an sich erinnern an die „guten alten Zeiten“. Im Gegensatz zu eben jenen prägen fast schon weiche Klänge die zierlich mit einem Herz ausgeschmückte Scheibe; man beachte außerdem: Manson schreit kein einziges Mal (wie man es eigentlich rein stilistisch von ihm gewohnt ist). Doch was haben all diese Allüren zu bedeuten? Das von Tim Skold und Marilyn Manson selbst produzierte Album ist nach eigenen Worten des Meisters „eine Liebeserklärung an Evan“, seine derzeitige Freundin; und das ist es im wahrsten Sinne des Wortes. So hat auch eben jenes Album eine große Überschrift gefunden: Alles dreht sich um die Liebe; mal im positiven Sinne, wenn er mit Evan durch die Wolken schwebt, und mal im weniger positiven Sinne, wenn er versucht, das Ende seiner Ehe mit der Burlesktänzerin Dita von Teese zu verarbeiten. Auf diese Weise bekommt nun der Albumtitel eine ganz neue Bedeutung: Der Reverend hatte diesmal tatsächlich eine wörtliche Interpretation vorgesehen; so sieht er es als romantischste Art zu sterben an, von der Person bei lebendigem Leibe verspeist zu werden, die er liebt. Eine wahrlich verrückte Art einer Liebeserklärung, doch eben hier schlägt das nostalgische Herz höher – so erkennt man den Meister wieder.
Was man hingegen nicht so schnell wieder erkennen kann, ist der musikalische Part des Albums: Der klare und für jeden Fan fast schon pervers penetrierend ungewohnt wirkende Gitarrenschwerpunkt könnte mit den unzähligen exzellent ausgetüftelten Soli fast schon als Gastbeitrag des Shredder-Profis und Ex-Bandmitglieds John 5 ausgewertet werden, dabei entsprang das sämtliche musikalische Machwerk allein der Feder des genialen Schweden Skold, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Alles in allem hat es der Meister also doch wieder geschafft, sich selber zu übertreffen. Denn das Sucht erregende Potenzial der markanten Klänge lassen in Kombination mit Mansons überzeugend dreinklingendem Sprachduktus auch bei dem nun schon siebten Studioalbum bei jedem Fan ganz klar das Wasser im Munde zusammen laufen. Das macht Lust auf mehr.

Autor: Tremère


hach...ich bin sprachlos, ehrlich gesagt. ich hätte echt nich gedacht, dass der hochgeachtete marilyn manson noch ein album rausbringen wird. nun ja, da war ich natürlich außer mir vor freude.
aber der wahnsinn war ja dann das album selbst. mag nicht nett klingen, ich hasse mich selbst dafür, aber: es liegt weit über meinen erwartungen. die texte sind der wahnsinn. es ist so verdammt schön wie er sich ausdrückt. es ist so verdammt traurig was er sagt. es tat mir beim ersten hören so weh, dass mir tränen in die augen schossen. nach weiterem zuhören, habe ich bemerkt, dass es wirklich NUR um dieses thema geht: "seine gefühle" wow. seine verflossene und seine neue auf einem album. es ist so wahnsinnig toll. es ist so traurig, aber schön.
die musik, unvergleichbar mit seiner alten ist einfach der wahnsinn. es ist alles viel....wie kann man sagen?....viel ruhiger? anders eben. perfekt einfach. ich find es wahnsinnig toll. ich habe nichts negatives dazu zu sagen. ich finde keine schlechte kritik, je öfter ich es höre, desto schöner wird es.
ich find diese neue art der musik einfach nur super!
mein lieblingslied, das was mich am meisten mitriss (in die tränen...) :"they said that hell´s not hot".
vielen lieben dank an evan, dass sie ihn gerettet hat und großen respekt und dank an den mr. manson selbst für dieses unglaublich geniale album! ich bin froh diese musik hören zu dürfen.
Den riesigsten Kritikpunkt würde ich der Tour geben, da die Setlist bis jetzt fast die Selbe ist wie die letzten 3 mal als ich ihn live sah - bin dadurch sehr enttäuscht und nicht allein mit der Meinung!

Autor: Sarah


"EAT ME DRINK ME!", so heißt die neue Platte von Marilyn Manson. Ein Name, welcher, zumindest bei mir, vorerst Überlegungen hervorrief. Ein zweideutiger Titel wäre recht typisch für den König der Dunkelheit gewesen, aber ich meine Vermutung, dass sich das Album wegen dem Titel, vielleicht mit der heiligen Abendmalsszene aus der Kirche auseinandersetzten könnte, wurde ganz und gar nicht bestätigt.
An dieser Stelle scheint Manson erstmalig klare Worte zu wählen. Auch folgend fiel mir auf, dass die neuen Texte eindeutiger und treffender sind, als die das zuvor Erschienene. Für manche Manson Fans vielleicht eine Enttäuschung, für andere wiederum eine interessante Entwicklung. Ich persönlich empfinde die neue CD als sehr gelungen. Man spürt in jedem Lied bis auf die Knochen das Gefühl von Liebe. Man fühlt die Bewegungen, durch welche man Gänsehaut bekommt und man spürt das Stechen der Nadeln, welcher sich die LIEBE oft zynisch bedient.
Sicher lässt sich über Mansons Wahl, was E.R.Wood betrifft streiten, aber ich glaube auch hier steckt, seine Gedanken bezüglich, mal wieder mehr, als sich manch ein versessener Fan träumen lassen würde... Mit Dita ist jedenfalls Schluss. Diese Frau ist weg und auch davon spürt man eine geballte Ladung Emotionen in den Songs. Ich glaube Evidence ist aus nur einem einzigen Grund die beliebteste Schöpfung dieser neuen CD, es ist nicht irgendein Song, es ist BRIAN HUGH WARNER. Und dieser Mensch hat sich geschworen etwas nach außen zu zeigen. Ob das ganze Album auf seiner wirklichen Identität beruht wage ich zu bezweifeln, aber es ist ein Hinweis für seine Fans, soviel ist sicher.

Autor: Theresa


Also, ich muss vorneweg sagen: Ich bin herbe enttäuscht von diesem Album.
Ich habe immer Marilyns Stil vergöttert, seine subtile Art, sich auszudrücken. Und nachdem ich die Site www.nachtkabarett.com studiert hatte (vielleicht kennen sie ja einige schon, den anderen will ich sie hier mal wärmstens empfehlen!), war ich absolut davon überzeugt, dass Mansons Arbeiten nicht nur Musik und Show sind, sondern dass das ganze Konzept Kunst ist, hinter der mehr steht als nur blutrünstige Texte und überzogener Exhibitionismus.
Ich war sehr traurig, als Manson verkündete, dass er sich von der Musik abwenden will, aber wenn ich mir das neue Album ansehe, bin ich mir nicht mehr sicher, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn er seiner Ankündigung Folge geleistet hätte. Erstens finde ich es viel zu gefühlslastig. In früheren Alben hatte er etwas zu sagen, hat psychologisiert, analysiert, Misstände angeklagt und vieles ausgesprochen, was sonst kaum einer sagte. In diesem Album geht es nur um ihn, um seine Gefühle, um Liebe und um gleichermaßen Uninteressantes, die eigentlich mehr zu Brian Warner persönlich passen als zu der Figur des Marilyn Manson.
Zweitens finde ich, dass dieses Album viel zu schnell herauskam. Das Album scheint - anders als bei früheren Alben - kein durchdachtes Konzept zu haben. Die Texte wirken platt und es drängt sich zu sehr der Gedanke auf, dass er nur möglichst schnell ein Album mit so vielen Evan-Bezügen wie möglich herausbringen wollte, um der Welt und Dita zu zeigen, dass er sehr glücklich in seiner neuen Beziehung ist.
Und zum Schluss muss ich noch etwas anprangern, dass mich wirklich sehr aufgeregt hat: Was soll dieser schlechte Scooter-Verschnitt von Heart-Shaped Glasses als Bonustrack auf diesem Album? Den hätte man auf die Single packen können. Da hätte er schon gestört, denn er klingt billig produziert nicht zu Manson passend. Aber auf dem Album hat dieser Track meiner Meinung nach überhaupt nichts verloren.
Trotzdem muss man sagen, dass die übrigen Songs - sieht man mal vom fehlenden Konzept und von den mittelmäßigen Texten (die allerdings immer noch besser sind als die vieler anderer Bands) ab - immer noch den alten Meister erkennen lassen und auch sehr mitreißend und schön sind. Trotzdem hoffe ich, dass er sich irgendwann von Evan trennt und dann bereut, dass er ihr ein ganzes Album gewidmet hat und sich dann hinsetzt und wieder anständige Alben produziert.

Autor: Eva


Bin schon länger Manson-Fan und bin mehr enttäuscht was von der Entwicklung passiert...
Meiner Meinung passt "The Golden Age Of Grotesque" mehr zu Ditas Trennung etc.
Thematik des Albums würd ich sagen: 4/10
Musik: 6/10

Den riesigsten Kritikpunkt würde ich der Tour geben, da die Setlist bis jetzt fast die Selbe ist wie die letzten 3 mal als ich ihn live sah - bin dadurch sehr enttäuscht und nicht allein mit der Meinung!

Autor: Patrick


Also ich finde das Album sehr gut!
Wenn welche meinen, es hört sich nicht mehr so an wie die vergangenen Alben und es wäre ein anderer Stil, dann sollen diese Leute einfach die alten Alben weiter anhören! Ich finde es gut, dass er sich weiterentwickelt und neue Sachen probiert!
Also bei mir läuft das Album nur noch und ich finde es megageil!!

Autor: Tobi


Ich finde das Album sehr gut.
Zuerst dachte ich "Oh mein Gott was ist das denn jetzt" - aber nach dem zweiten Anhören habe ich sofort meine Meinung geändert. Jetzt nachdem ich das Album eigentlich immer höre, finde ich es einfach nur noch geil und kann gar nicht genug davon kriegen!
All seine Veränderungen waren bis jetzt toll und diese ist wieder einmal wunderbar ... ich freu mich schon auf viele weitere!
Ich würde diesem Album also defiintiv 10 von 10 Punkten geben!

Autor: Julia


Ich finde das neue Album im Vergleich zu den anderen richtig scheiße.
Ich war bei seinem letzten Album schon enttäuscht, weil er seinen Stil so verändert hat, aber jetzt könnt ich heulen. Sorry - aber ich will gern den alten Manson zurück.

Autor: Askana


ich finde es nicht schlecht aber auch nicht besonders gut.
es rockt zwar, ich finde aber, es könnte mechanical animals 2 sein. der manson, der geschockt hat, der eltern in den wahnsinn getrieben hat, ist tot. vielleicht ist das der grund, warum manson usw. den pogo nicht mehr verstehen können...
ich war ein riesen manson fan seit 7 jahren, aber mit golden age of grotesque habe ich mich immer weiter von manson entfernt.
mir gefallen 2 songs von "eat me,drink me" gut. das sind "evidence" und "mutilation is the most sincere". der titelsong ist meiner meinung nach mit der schlechteste.
es ist besser wenn manson weiter bilder malt,und am besten mit musik aufhört.

Autor: Michael